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Alexander Mayer ist mittlerweile so etwas wie ein Urgestein in der heimischen Gastroszene. An wechselnden Adressen (zuletzt »Blue Mustard« und »Vincent«) kochte er auf höchstem Niveau und baute sich ein verlässliches Netzwerk an Spitzenproduzenten auf. Genau darauf möchte er nun zurückgreifen, wenn er sein Crossover-Konzept in der Wiener City aufbaut. Egal ob Schinken-Spezialitäten von Thum, Blunzn von Dormayer, Brot von Öfferl oder Wein von Jurtschitsch, Mayer weiß was schmeckt und will es künftig nicht nur in der Küche verarbeiten, sondern auch in einem Comptoir verkaufen. Mayer nutzte seine jüngste Auszeit aber auch dafür, sich international durchzukosten. Neben französischen und spanischen Spezialitäten hat er auch die ehemaligen Kronländer im Fokus und will von da Fleisch von Mangalitza-Schweinen und anderen alten Rassen importieren. Käse, Olivenöl, Pasteten, Austern und Champagner dürfen auch nicht fehlen. Beim feinen Sprudel hat er Kontakte zu kleinen Champagnerhäusern aufgebaut, deren Produkte er viel spannender findet als die weltweit bekannte Massenproduktion.
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