Die historischen Traubensorten haben häufig lockerbeerige Trauben und dickschalige Beeren. Sie wurden nicht auf hohen Ertrag selektiert.

Alte Sorten, neue Aromen: Die besten Weine aus historischen Rebsorten

Ulrich Sautter, 09.07.2024

Weine aus historischen Sorten schmecken anders: Oft verfügen die Weine über eine ganz eigene, kaum mit etwas Bekanntem zu vergleichende Würze. Wer sich auf die Begegnung einlässt, erfährt völlig neue Aroma- und Geschmackswelten.

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Schon die Namen lassen einen aufhorchen: Hartblau, Gänsfüßer, Adelfränkisch, Blauer Hängling – man ahnt bereits, dass man auch im Glas etwas abseits des Alltäg­lichen vorfindet. Dabei gab es von vielen dieser Sorten bis vor wenigen Jahren gar keinen Wein zu kosten. Diese Rebsorten haben entweder nur in Form einzelner Stöcke in irgendwelchen Rebsorten-Sammlungen überlebt, oder man kannte sie nur noch aus den Beschreibungen in alten Büchern. Und ging davon aus, dass die im 18. oder 19. Jahrhundert noch vorhandenen Sorten ausgestorben sind.

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