Gerichte vom Rost etablieren sich in den besten Restaurants. Drei Rezepte von Adi Bittermann, Jean & Pierre Troisgros mit Thomas Dorfer und Gabriele Huth.

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Ein Buch markierte den Anfang vom Ende und entfachte eine Revolution. »Mit Georges Pralus’ ›La cuisine de l’an 2000‹, das wir Ende der 1980er alle gelesen ­haben, wurde mit einem Schlag alles anders«, erinnert sich Manfred Buchinger an einen Moment der Erweckung. Davor reüssierte er als hochdekorierter Küchenchef im Restaurant »Vier Jahreszeiten« im Wiener ­Hotel Intercontinental mit Gerichten wie ­legendären 500-Schilling-T-Bone-Steaks. Die kamen vom spektakulären Grill an der Stirnseite des Lokals. Grillgerichte waren Haute-Cuisine-tauglich, es grillten auch Titanen wie Roger Vergé, Jean und Pierre Troisgros, Raymond Thuillier, Paul Bocuse und Eckart Witzigmann im Münchner »Tantris«. Und zwar ganz im Geiste des Urvaters der Grande Cuisine, ­Auguste Escoffier, der den Rôtisseur als zentrale Figur der Küchenbrigade sah und in seinem »Guide culinaire« genaue Anleitung für die ­Arbeit am Grill gab.

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