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Latschach im Gailtal ist ein verschlafenes Örtchen, das aus etwa einem Dutzend Häuser, einem Fußballplatz und einem Wirtshaus besteht. In den prosperierenden 70er-Jahren hat man auch hier auf Gulden- und D-Mark-bringende Touristen gesetzt, die am nahe gelegenen Pressegger See ihre Sommerfrische gesucht haben. Von den Fremdenzimmern hat aber kein einziges die Jahrtausendwende überdauert, nur das Wirtshaus – »der Plamenig« – hat Bestand. Es ist ein rustikales Landgasthaus, das hauptsächlich dank treuer Stammgäste und fleißiger Wirte schlecht und recht überlebt hat. Doch jetzt ist etwas passiert. Feinschmecker aus ganz Österreich pilgern zum »Plamenig« und warten in der verrauchten Stube geduldig auf einen freien Platz im Gastraum. Wie kommt das?
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