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Viel Zeit ließ sich Multi-Gastronom Klaus Piber mit seinem neuen Projekt. Der Betreiber von drei Lokalen in Wien und einem in Kansas City feilte lange an einem neuen Konzept für das ehemalige »Indochine« und ließ sich dabei vielleicht schon von der lateinamerikanischen »Mañana«-Mentalität inspirieren. Aber gut Ding braucht eben Weile und man kann sagen, dass sich das Warten gelohnt hat. Das neue Restaurant bietet lateinamerikanische Küche in einem sehr stimmigen Ambiente. Die Umgestaltung des ehemaligen Asia-Tempels nahm Piber selbst in die Hand. Gemeinsam mit seiner Frau tüftelte er daran und verwirklichte eine farbenfrohe, aber dennoch nicht überladene Interpretation Lateinamerikas mit bunten Bänken, Tapeten in Azulejo-Optik und bunten Gläsern. Erfrischend anders und eine willkommene Abwechslung zum weit verbreiteten Design-Einheitsbrei. Einzig, dass die Tische recht knapp beieinander stehen, könnte introvertierte Gäste doch ein wenig stören.
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