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Die gar nicht selten auftretende Frage ist eine, die schwer zu beantworten fällt: »Bei welchen Italienern ist das Essen wirklich gut?« Sehr viele Adressen fallen da niemandem ein. Diese neue kann man in die Liste aufnehmen. Wiener-Gastronomie-Historien-Kundige werden sich noch an Celestino Conte erinnern, der hier im vorigen Jahrhundert ein – für freihändige Preisgestaltung berüchtigtes – Restaurant betrieb, damals einer der ersten sogenannten »Nobelitaliener«. Seit Kurzem heißt das Lokal »Mangia e Ridi« (Essen und Lachen), den Namen kennt man schon aus der Sonnenfelsgasse, wo die beiden Kalabrier Piero Corapi und Rosita Barbieri eine winzige Osteria betrieben. Wer hier eintritt, fühlt sich beinahe wie ein Eindringling bei einer privaten Party. Kaum ein Gast, den der Padrone nicht mit Umarmung, Bussi-Bussi und »Du« begrüßt.
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