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Wenn heimische Wirte eine Eröffnung planen, bekommt man medial allerlei mit. Im Fall des »Tuya« war nichts zu vernehmen, bis plötzlich der Baustellenzaun fort und ein Lokal da war, das wie ein eben gelandetes First-Class-Raumschiff einfach aufsperrte. Über die Hintergründe gibt man ungern präzise Auskunft, Betreiber sind in der schönen Schweiz lebende Herren rumänischer Herkunft. Küchenchef Richard Rios Aguilar stammt aus Kolumbien, lernte in Italien und werkte bei der global engagierten Kette »La Petite Maison«. Der ungarische Sommelier entkorkte zuletzt im Hotel »Burj al Arab« und trug hier von Screaming Eagle um 6300 Euro bis zu feinen Südtirolern zu 30 Euro allerlei zusammen. Das Gros des exzellenten Personals spricht mit Italo-Akzent. Und das Essen ist mit »Côte d’Azur in Wien« definiert. Soweit zu den Eckdaten des mit Samtgestühl und prächtigen Marmortischen nobel ausstaffierten Lokals.
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