Im Restaurant von Walter Bauer kommen und gehen die Köche, die klare Linie der Küche aber bleibt – auch diesmal.

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Eine »demokratische Diktatur« nennt Walter Bauer das Regime in seinem kleinen, feinen Restaurant – und zwinkert dabei ein wenig. Was Bauer damit meint, wird schnell klar, wenn wieder einmal ein Wechsel seines Küchenchefs ansteht. Kulinarische Neuausrichtungen oder gar Revolutionen finden hier ganz sicher nicht statt. Köche, die sich selbst verwirklichen wollen, mögen das woanders tun, nicht unter Patron Walter Bauer. Egal ob sie Harald Brunner, Christian Domschitz, Herbert Malek, Günther Maier oder zuletzt Tommy Möbius hießen: Die klare, schnörkellose und dennoch feine Linie blieb stets er­halten – genauso wie diesmal, als nach dem geordneten Abgang von Möbius gen Deutschland Michael »Mike« Feierabend die kleine Küche übernahm.

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