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40 Lenze sind vergangen, seit der Kunsthändler Kurt Kalb mit seiner Lebensgefährtin Evelyn Oswald in einem Greißler-Gewölbe in der Bäckerstraße ein Wirtshaus eröffnete. Es sollte ein Gasthaus sein, das sie selbst gerne besuchen. Die Küche übernahm die steirische Verwandtschaft von Oswald und setzte demonstrativ Kürbiskernöl ein, das damals noch exotisch anmutete. Die kunstsinnigen Gastronomen trafen den Nerv der Zeit und das »Oswald & Kalb« wurde bald vom stark frequentierten Künstlertreff zur Beisl-Institution.
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