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100 Punkte, zum ersten Mal in Südtirol, zum ersten Mal für einen Weißwein aus Italien: der Terlaner Primo 2016, ein großer Wein aus einem großen Jahrgang. Der Primo ist aber kein Einzelfall. Es gibt noch viele andere Spitzenweine aus dem traditionellen Weinbaugebiet am Südhang der Alpen. Hier trifft sich das kühle und raue alpine Klima mit dem milden und warmen mediterranen Klima und schafft so ideale Voraussetzungen für Weinbau. Diese Südtiroler Spitzenweine sind Ausdruck eines neuen Selbstverständnisses. In erster Linie sind es Weißweine. Dann erst kommen Lagrein, Blauburgunder, Cabernet und Merlot. Das neue Selbstverständnis kommt auch in den Preisen zum Ausdruck. Für die Weine der neuen Super-Südtiroler-Klasse wie Primo von Terlan, Appius der Kellerei St. Michael-Eppan, LR von Schreckbichl, Ganger von Kellerei Girlan, Klosteranger von Muri Gries, Au und Toren von Tiefenbrunner oder Kressfeld von Kornell muss man deutlich über 50 Euro hinlegen. Gut und günstig war einmal. Weinbau in Südtirol ist aufwendig, ist Bergweinbau. Es sind überwiegend Steillagen, in denen ohne viel Handarbeit nichts geht. Trotzdem findet man auch in der Klasse bis 15 Euro viele tolle Weine, knackige Weißburgunder und saftige Vernatsch. Südtirols Weine sind zum Genießen!
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