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Fanz Grabmayr lebte in zwei Jahreszeiten: Wenn die Kälte im Waldviertel einbrach, tauschte der Künstler sein Freiluftatelier zwischen lichtgefluteten Steinbrüchen gegen die Kulissen der Staatsoper. Verlor die Landschaft im Winter an Farbe und fror das Naturschauspiel ein, folgte sein Pinselstrich dem Tanz – im Ballettsaal, auf der Bühne oder in seinem Atelier im Karl-Marx-Hof. Der gebürtige Kärntner pendelte in seinen Schaffensjahren zwischen ländlichem Rückzug und kulturellem Parkett, wo er sich als Beobachter in Stellung brachte – still, aber dafür umso kraftvoller im kreativen Ausdruck.
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