Sollen durch das »Labonca-Projekt Bergschecke« wieder öfter auf österreichischen Weiden zu sehen sein.

Biohof Labonca setzt sich für seltene Rinder ein

25.05.2016

Der Bio-Pionier hat sich die Erhaltung der vom Aussterben bedrohten Bergschecke-Rinder auf die Fahne geschrieben.

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Tier möchte man sein – zumindest auf dem Hof von Ulrike und Norbert Hackl in der oststeirischen Marktgemeinde Burgau. Hier wird BIO weiter gedacht und der Fokus auf höchste Tierschutzstandards gelegt. Das neue Projekt der BIO-Bauern sieht die Erhaltung der zurzeit »höchst gefährdeten Rinderrasse« Ennstaler Bergschecke vor. Nach einer enormen Nachfrage im 18. und 19. Jahrhundert sind die Rinder durch Behinderung der Ausfuhr und negative Zuchtauslese mittlerweile fast vollständig von den österreichischen Weiden verschwunden. Die älteste Rinderrasse Österreichs soll daher erhalten werden. Norbert Hackl: »Die Artenvielfalt der über Jahrhunderte entwickelten Nutztierrassen ist durch die Selektionszucht in großer Gefahr. Wir wollen eine Rasse am Leben erhalten, unseren Kunden beste Fleischqualität bieten und zugleich die höchsten Labonca-Haltungsstandards etablieren. In diesem Projekt vereinen wir Artenschutz mit allerbester Fleischqualität und den höchsten Haltungsstandards eines Rindfleisch-Vermarktungsprojekts in Österreich!«

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