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Erzeugt wird »Blanc de Blancs« wohl schon seit den Anfängen der Champagnerproduktion, explizit taucht dieser Begriff aber erst in den 20er-Jahren des letzten Jahrhunderts auf. Es ist der Winzer Eugène-Aimé Salon aus Le Mesnil-de-Oger, der sein Produkt als den »Weißen aus den Weißen« auf der Etikette bezeichnet. Vor allem in den Pariser Nachtclubs feiert dieser Champagner seine Erfolge; kein Wunder, dass diese Idee in den letzten hundert Jahren reichlich Nachahmer gefunden hat. Der Begriff Blanc de Blancs bezeichnet in der Champagne ein Produkt, das ausschließlich aus weißen Traubensorten hergestellt wurde, Pinot Noir oder Pinot Meslier sind von der Herstellung ausgeschlossen. Der aus diesen roten Sorten gewonnene weiße Champagner wird als »Blanc de Noirs« bezeichnet. Bis zum Jahr 1980 durften für einen Blanc de Blancs alle für Champagner zulässige weißen Sorten verwendet werden, seither ist als einzige die Chardonnay-Traube vorgesehen.
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