Werbung
Oft sind es Krisen, die Veränderungen anstoßen. Das ist auch beim Geld so. Wenige Jahrzehnte nachdem etwa das Papiergeld in China erfunden wurde, hatte ein persischer Herrscher namens Gaichatu ein Problem. Die Rinderpest und sein verschwenderischer Lebensstil leerten die Staatskassen. Daher entschied der König Ende des 13. Jahrhunderts, Geldscheine in seiner eigenen Währung zu drucken, um die maroden Staatsfinanzen in Ordnung zu bringen. Er ließ nur noch die Banknoten des Königshauses als Zahlungsmittel zu, von denen er so viele herstellen konnte, wie ihm lieb war. Gaichatu machte die Rechnung aber ohne sein Volk, das die neue Währung ablehnte und auf die Barrikaden ging.
Werbung