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Vieles erinnerte mich an die En-primeur-Proben des Jahrgangs 1997. Die spürbar kleinere Zahl der präsenten Fachleute, sowohl Händler wie Journalisten, und die Art des zu verkostenden Weins. 2021 ist ein leichtfüßiger, frischer, bald zu konsumierender Jahrgang, er bietet Rotweine mit guter Farbe, einer ansprechenden Aromatik, mit Frische und einem dezenten Alkoholwert. Dazu gesellen sich dezente Tannine, nur in seltenen Fällen auch vegetale Nuancen. Die besten Weißweine sind hingegen Spitzenklasse, bei den Süßweinen gibt es nur sehr kleine Mengen, Freunde stark von Botrytis geprägter Weine kommen voll auf ihre Kosten. Die Roten sind sehr unterschiedlich in der Qualität, es gibt einige sehr positive Ausnahmen, insgesamt ist es ein Jahr des Cabernets und damit des linken Ufers.
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