Mit einem extrem scharfen ­Messer schneidet Niland einem Mahi Mahi die Schuppen in ­langen Bändern vom Leib. Sie werden später zu Chips frittiert.

Buchtipp: Der ganze Fisch

Severin Corti, 25.02.2022

Josh Niland lässt Fisch bis zu drei Wochen reifen – und macht dann ­Carpaccio daraus. Der australische Starkoch erzählt, wie er ­den Umgang mit Fisch ­revolutionieren will, warum er besser wird, wenn er reift, und die besten Teile oft weggeworfen werden.

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Ein großer Zackenbarsch darf im Kühlhaus von Josh Nilands Restaurant »St. Peter« in Sydney schon einmal zwei bis drei Wochen im Kühlhaus abhängen, bevor er als Carpaccio oder Tatar oder auch zu verblüffender Knusprigkeit gegrillt an den stets ausgebuchten Tischen landet. Der Geschmack ist von makelloser Reinheit, deutlich definierter und konsistenter als gewohnt – aber ganz und gar nicht herausfordernd oder gar gewöhnungsbedürftig, sondern so zum Fingerlecken herrlich, wie man es sich nur wünschen kann.

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