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Nichts wärmt im Winter so gut wie eine heiße Suppe. Dass aber auch das ausgekochte Suppenhuhn noch kulinarischen Genuss bereiten kann, zeigt Autor Siegfried W. Rossal in seinem Buch »Suppenhuhn: Fast vergessen – neu entdeckt«. Darin nimmt er den Leser mit auf eine Reise in die Vergangenheit: Noch vor 50 Jahren wurden in den meisten landwirtschaftlichen Betrieben Legehennen zur Selbstversorgung oder als Nebenerwerb gehalten. Eine kleine Herde versorgte die Bauernfamilie mit Eiern und Fleisch. Die Legehennen wurden so lange behalten, bis sie keine oder nur noch wenige Eier legten, danach geschlachtet und als Suppenhühner verwertet. Heute ist das Suppenhuhn kein betagtes Huhn mehr.
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