Craft-Stoff aus Österreich

Conrad Seidl, 07.02.2018

Von wegen Einheitsgebräu. In den letzten Jahren ist die Biervielfalt in Österreich richtig aufgeblüht. Ein kurzer Überblick über die heimische Brauszene.

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Dynamisch: Das ist das Wort, mit dem die Entwicklung der österreichischen Bierszene in den vergangenen Jahrzehnten am besten beschrieben ist. Sprach man vor 30 Jahren noch vielfach vom »Brauereisterben«, so hat sich die Zahl der Braustätten seither in Österreich verdreifacht, die Zahl unterschiedlicher Brauerei­unternehmen und das Angebot an Bieren ist sogar noch stärker gestiegen. Und zwar obwohl nach der Zusammenlegung der Großkonzerne Steirerbrau und Brau AG zur Brau Union und deren Verkauf an Heineken 2003 heimische Bierfreunde unkten, dass es in Österreich bald nur noch Einheitsbier, vielleicht gar nach niederländischem Einheitsrezept, geben würde. Doch es kam alles ganz anders: Die Mittelstandsbrauereien haben die Herausforderung angenommen und sich nicht nur im Marketing, sondern vor allem mit speziellen Produkten eigenständig positioniert. Zudem gibt es zahlreiche neue, kleine Brauereien, die mit ihren Bieren durchaus internationale Standards erreichen.

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