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In der sibirischen Grossstadt Jakutsk sind minus 40 Grad im Winter keine Ausnahme, sondern Normalität. Im Dezember und Januar erleben die Einwohner:innen hier bloss rund 6 Stunden Tageslicht. Bevor sie ihr Haus verlassen, hüllen sie sich in mehrere Schichten Kleidung, dicke Felle wärmen am meisten. Auch die Ernährung folgt den Regeln, welche das Klima diktiert. Essen muss hier nicht nur schmecken, sondern vor allem Energie liefern. Das Ergebnis ist eine Küche, die primär mehr mit Überleben als mit Genuss zu tun hat – gerade darin hat sie jedoch ihren ganz eigenen Reiz entwickelt.
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