Österreich als Käseland

Das Käsewunder Österreich

Bernhard Degen, 10.12.2016

Vom »Caesus alpinus« der Römer zur internationalen Benchmark für Bergkäse war es ein langer Weg. Lesen Sie hier, wie der Käse nach Österreich kam und dann zum Exportschlager wurde.

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Es war ein langer Weg, bis sich Österreich als Käsenation etablieren konnte. Die geografische Binnenlage ließ die Käse-Errungenschaften früher Hochkulturen nämlich nur langsam in den alpinen Raum sickern. Aber gerade diese langsame Besiedlung des Landes ist auch ein Grund für die Unversehrtheit der natürlichen Pflanzenvielfalt auf Almen und Weiden, von der wir heutzutage so profitieren. Die Geschichte der heimischen Almwirtschaft geht durch Funde belegbar bis ins fünfte Jahrtausend vor Christus zurück. Eine erste Käseproduktion, die nicht auf Zufall basierte, entstand aber erst in keltischen Siedlungen. Wie so oft waren es schließlich die Römer, die System in eine Sache brachten: Der »Caesus alpinus« gehörte zur Marschverpflegung römischer Soldaten. Es kann sich aber nur um einen Sauerkäse gehandelt haben – mit heutigem Bergkäse vergleichbarer Fettkäse wurde erst viel später hergestellt.

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