René Redzepi (»Noma«) und Magnus Nilsson (»Fäviken«) beim Gastkochen am oberösterreichischen Mühltalhof.

Das »Noma 2.0« ist eröffnet

Bernhard Degen, 15.02.2018

René Redzepi hat unweit seines alten Standortes ein neues gastronomisches Gesamtkunstwerk aufgebaut. Es ist bereits auf Monate ausreserviert.

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Das »Noma« und seinen Chef René Redzepi muss man in kulinarischen Kreisen nicht näher vorstellen. Das alte »Noma« hat vier Mal die Liste der »World’s 50 Best Restaurants« angeführt und gilt als Wiege des nordischen Küchenwunders. Auch wenn es den Michelin-Testern niemals drei Sterne wert war, hat es mit seinem radikalen Regionalismus die gesamte Kochwelt beeinflusst. Trotz ungebrochener Nachfrage schloss Redzepi das Restaurant im Jahr 2016 um sich neu zu erfinden. Nach Pop-Up-Projekten in Tokyo, Sydney und Mexiko hat der Däne lange am »Noma 2.0« gefeilt. Unweit des alten Standortes verfügt Redzepi nun über ein 7000 Quadratmeter großes Areal, auf dem sich nicht nur eigene Gärten und Gewächshäuser befinden, sondern auch ein Labor, in dem akribisch an neuen Kreationen gearbeitet wird. Zudem gibt es eigene Räume für Fisch und Fleisch. Der Gastraum selbst bietet nur 40 Sitzplätze, dazu kommt ein Private Dining Room für acht bis 16 Gäste.

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