Stiegl ist mehr als nur das Goldbräu, das jeder kennt: Unter Heinrich Dieter Kieners Führung hat die Brauerei eine einzigartige Sortenvielfalt entwickelt.

Der Ausnahme-Brauer im Portrait

Ilse Fischer, Conrad Seidl, 04.11.2018

Heinrich Dieter Kiener ist Unternehmer, Bauer, Brauer, Querdenker und manchmal auch Philosoph. In der ältesten Bibliothek Österreichs im Stift St. Peter findet der Stiegl-Chef Inspiration und Tradition.

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Es sind die Details, die das Besondere zum Besonderen machen: Im Kräutergarten vor der Stiegl Brauwelt wächst nicht einfach »Minze« – es wachsen fünf verschiedene Arten von Minze. Im Stiegl Goldbräu stecken nicht einfach Wasser, Malz und Hopfen – es ist Wasser aus einer Quelle am Untersberg mit zehn Grad deutscher Härte; es ist Malz, das von einer Erzeugergemeinschaft Weinviertler Bauern eigens für Stiegl angebaut wird; es ist Hopfen aus dem Mühlviertel. Fein abgestimmte Zutaten für eines der meistverkauften Märzenbiere des Landes. Und das Logo mit den Stufen, das prangt nicht nur auf Flaschen­etikett und Glas. Man sieht es beispielsweise auch auf den Fliesen in den Nassräumen. Es ist das älteste noch in Verwendung befindliche Firmenemblem Österreichs. Seit 1492 wird in Salzburg »Braukunst auf höchs­­ter Stufe« gelebt, die Brauerei ist seit mehr als 120 Jahren im Besitz der Familie Kiener.

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