Markus Platzer (POET) und Andreas Senn 

Der Geschmack der Höllenglocken: Andreas Senns sinnliches »Audio Dinner«

Roland Graf, 23.09.2022

Feinstes am Teller, doch die Musik aus der Konserve? Den vernachlässigten Hör-Sinn bringt das »Audio Dinner« im Salzburger »Senns« in die Spitzengastronomie ein – mit der 50.000 Euro-Anlage »Poet sinfonetta« und ausgefeilten Musikstücken.

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Viele heimische Spitzenrestaurants vertrauen bereits den Sound-Systemen von »POET Audio«. So sind die silbrig glänzenden Würfel mit der hohen Wiedergabe-Treue, die in Graz entstehen, u. a. bei etlichen Mitgliedern der »Jeunes Restaurateurs« präsent. Die Kombination von Schmecken und Hören auf einen neuen Höhepunkt zu bringen, lag daher für den Gründer des Unternehmens Markus Platzer auch nahe. »Genau sieben Sekunden hat es gedauert, bis Andreas Senn zugesagt hat«, freute sich der sichtlich aufgeregte Akustiker vor der Weltpremiere. Das Restaurant des Spitzenkochs im Salzburger Gusswerk ist schließlich auch ein prädestinierter Ort, wenn es um die Synästhesie geht. Schließlich befindet sich die Küche des mit 97 FALSTAFF-Punkten ausgezeichneten Rennrad-Fahrers in einer ehemaligen Glockengießerei. Den Auftakt des siebengängigen »POET & Senns Audio Dinner« läuteten daher eben auch die Glocken ein.

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