Erlegtes Wild wird im Metnitztal bis zum Ende fachgerecht behandelt. Hier als Filet. 

Der Jäger als Koch

Conny Lexe, 03.10.2017

Zwei Täler. Nebeneinander. Zwei Flüsse, die ineinanderfließen. Unberührt die Wälder und Wiesen. Wilde Heimat und Genuss. Hirsch, Reh und Gams, ungebändigt und unbezähmbar. Inmitten dieses Reichtums wirkt Leopold Kraßnitzer mit Hingabe.

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Schmackhaft, kalorienarm und fettarm gewinnt Wildfleisch immer höheren Stellenwert. Spezialitäten aus der regionalen Küche, Geschmäcker aus der Kindheit sind Trend. Von Mai bis Dezember bietet sich da Wild als frische, beinahe sinnliche Alternative an. Einzigartig sind die Hirschpfefferlaibchen, rosa gebratenen Hirschmedaillons in Kürbiskernschrot, der Rehbraten im Heubett mit Rahmpolenta. Eigenständig ist er jedenfalls, der Geschmack von veredeltem Wildbret, Wildschinken, Salami und »Jaga Schlangalan«. »Unsere Genuss-Region erstreckt sich über die Gemeinden des Metnitz- und Gurktals, reicht von der Flattnitz bis nach Zwischenwässern vor Althofen«, beschreibt Friedrich Bergner, Obmann des Vereins -Metnitztaler Wild. Für die Region wird eine Grenze gezogen, die sicherstellt, dass die Tiere auch wirklich aus der GenussRegion Metnitztaler Wild kommen. Hier Erlegtes wird mit einem Wildbretanhänger versehen. Vermerkt wird darauf, woher das Wild kommt. Erlegtes Wild muss vom Jäger aufgebrochen werden, Brethygiene und geschlossene Kühlkette sind inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Es ist eine neue Generation von Jägern, die um des Schönen willen jagen und Urkraft in der Natur suchen.

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