In den Achtzigerjahren wandelte sich die Einstellung der Italiener zum Wein: Was bis dahin bloß ein Lebensmittel war, wurde langsam zum begehrten Genussmittel.

Der weite Weg zu den »Super Tuscans«

Othmar Kiem, 23.05.2023

Italiens Weinbau ist in den Achtzigern hin- und hergerissen zwischen Traditionsbewusstsein und Aufbruchstimmung. Ein neuer Qualitätsanspruch verändert dabei nicht nur die Weinszene, sondern auch das Konsumentenverhalten auf der ganzen Welt.

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Zu Beginn der 1980er-Jahre war es um das Renommee des italienischen Weins nicht zum Besten bestellt. Wein galt den Italienern als Lebensmittel, das täglich zum Essen mit auf den Tisch kam, aber weniger als Genussmittel. Weinberge und auch viele Betriebe waren rein auf Menge ausgelegt. Doch in den Siebzigern wurden die Grundlagen für eine Qualitätsrevolution gelegt – die dann in den Achtzigern vollzogen wurde.

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