Hans Topf aus Strass und Alwin Jurtschitsch aus Langenlois gingen als Sieger hervor.

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Das Weinbaugebiet ist dem klimatischen Spiel zwischen warmen pannonischen Einflüssen im Osten und den kühleren Strömungen vom höher gelegenen Waldviertel ausgesetzt und kann von der Dynamik zwischen eher niedrigen Nachttemperaturen und guter Erwärmung bei Tag profitieren. Die Trauben besitzen dadurch in aller Regel finessenreiches Säurespiel und gut ausgebildete Aromatik. Die Geologie im Kamptal ist recht vielfältig: Man findet Urgesteins­böden, aber auch Schotter und Löss sowie Raritäten wie den Wüstensandstein mit vulkanischen Elementen, der den berühmten Zöbinger Heiligenstein so unverwechselbare Weine hervorbringen lässt. Auf den steilen Terrassen am Südhang des Berges – so steil, dass keine dauerhafte Lössauflage angeweht werden konnte – wurzeln hauptsächlich Riesling­reben, die kraftvolle, mineralische und oft langlebige Weine hervorbringen. Richtung Donau verändern sich die Bodenformationen der Weinberge, hier sind auf breiten Löss- und Lehmterrassen ideale Voraussetzungen für klassische, aber auch kräftige Grüne Veltliner gegeben. Daneben spielen auch weiße und rote Burgundersorten sowie der Blaue Zweigelt ihre Stärken aus. Für die Produk­tion von Kamptal-DAC-Reserve-Weinen sind per Verordnung ausschließlich Grüner Velt­liner und Riesling zugelassen, alle anderen Weine laufen unter der Bezeichnung »Nieder­österreich«.

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