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Cremig, samtig, mit noch bissfesten Reiskörnern, die Textur-Akzente setzen – ein gut zubereitetes Risotto ist eine herrliche Gaumenfreude. Von norditalienischen Speisekarten ist diese Spezialität nicht wegzudenken; besonders entlang der Po-Ebene gehört Risotto zum Alltag, ist vielerorts sogar beliebter als der italienische Parade-Primo, die Pasta. Das macht Sinn, wenn man bedenkt, dass auf dem Marschland entlang des längsten Flusses des Landes Reis in rauen Mengen angebaut wird – Weizen hingegen wächst eher im Süden. Angepflanzt werden fast ausschließlich Sorten wie Arborio, Carnaroli oder Vialone, die explizit für die Risotto-Zubereitung gezüchtet wurden.
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