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Von Farrow & Ball bis Pantone – die Farben-Hersteller veranstalten jeden Herbst ein ziemliches Tamtam rund um die Präsentation ihrer Trendfarben. Poetische Namen, spektakuläre Mood-Bilder – die Farben erzählen Geschichten. Und selbstwenn man sich nicht von irgendwelchen Moden infiltrieren lassen will, ist eines doch unumstößlich: Farben erzeugen Atmosphäre und der All-White-Scandinavian-Chic ist nicht mehr ganz so populär, wie einst. Die Menschen suchen wieder verstärkt die Gemütlichkeit, das Warme und vor allem auch: die Natur, die Verbundenheit mit der Umwelt. Und ja, das gilt auch für die Hotellerie und Gastronomie. Vergleicht man die Trendreports von 2017 und 2018 kommt man nicht umhin zu merken: Grün- und Blautöne sind tonangebend. Das mag jetzt nicht allzu überraschend sein, aber interessant sind die Nuancen, denn die werden immer dünkler, rauchiger, satter. Persönlicher Geschmack hin oder her: ein grelles, giftiges Grün ist heute einfach zu künstlich. Das hat nichts mit Frische zu tun, das schmerzt einfach nur in den Augen. Außer man will, dass die Kunden nach ein paar Minuten auch sicher wieder verschwinden.
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