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Fast schon belächelt wurden Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und ihr Direktorium, als sie trotz Krisenmodus samt Endzeitstimmung auf der Durchführung der Salzburger Festspiele beharrten. Niemand hätte vor einem Monat auch nur einen Cent darauf gewettet, dass das bedeutendste Festival für Oper, Schauspiel und Konzert auch zum 100jährigen Jubiläum stattfinden wird. Aber die Corona-Krise ist auch die Zeit der Optimisten und mit der öffentlichen Ankündigung des Direktoriums vom 25. Mai, die Festspiele in verkleinerter Form doch durchführen zu wollen, wird der kulturelle Stillstand mit einem starken Signal an alle Kulturschaffenden beendet.
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