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Seit nunmehr 2004 führt das Falstaff-Magazin in Zusammenarbeit mit »Wein Burgenland« die Falstaff Burgunder Trophy durch. Thema sind burgenländische Weißweine der Burgundersortengruppe sowie Neuburger. Dabei werden die besten Weine in folgenden Kategorien gesucht: klassisch ausgebaute Weine, ein Jahr in Fass und Flasche geschulte Premium-Weine und Reserven, für zumindest drei Jahre gereifte Weine – im heurigen Fall der Jahrgang 2014 oder älter. Auch 2018 erfreute sich der Wettbewerb regen Zu-spruchs seitens der Weingüter, insgesamt waren 242 Weine zur Bewertung eingereicht, zwölf der begehrten Trophys wurden schließlich von der Jury vergeben. Die größte Sortengruppe war einmal mehr die der Rebsorte Chardonnay, aus der über alle Reifekategorien 104 Bewerber kamen, 60 Weine stellte der Weißburgunder, 20 Weine die Sorte Grauburgunder, 18 der Neuburger, 36 waren Leithaberg-DAC-Weine und vier weiße Burgunder-Cuvées. Dabei ist auch anzumerken, dass das Gros der Weine mit 170 Mustern dem aktuellen Jahrgang 2017 zuzurechnen ist, 56 kamen aus 2016. Nur ganze 16 Weine wurden für die Reserve Trophy präsentiert. Das sind die Nachwirkungen des mengenmäßig sehr schwierigen Jahres 2016 mit seiner Spätfrostproblematik, das die Lagerbestände der burgenländischen Weißweine schnell dahinschmelzen ließ. Bei der Trophy des Vorjahres wurden fast ein Viertel weniger Weine eingereicht, in der Jungwein-Kategorie waren es damals weniger als 100 Weine. Im Jahrgang 2017 erfreute man sich mit einem stattlichen Plus von 28 Prozent gegenüber dem Fünfjahresschnitt über einen deutlichen Mengenzuwachs, die Weine verfügten über reife Frucht und harmonische Säurewerte, ließen also auch seitens der Qualität das Beste hoffen, was sich nun in der großen Falstaff-Probe im Bereich der weißen Burgunder eindeutig bestätigt hat.
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