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Die Weinregion Lavaux am Nordufer des Genfersees ist ein einzigartiger Flecken Erde. Seit 2007 gehört die Reblandschaft zum Unesco-Weltkulturerbe. Ihre Geschichte ist aber viel älter. Die Weinberge auf den extrem steilen Hängen bei Dézaley und um Saint-Saphorin wurden von den Zisterziensern des Klosters Haut-Crêt Palézieux bereits im zwölften Jahrhundert angelegt. Bis heute profitieren die Reben von den einzigartigen Bedingungen, die hier herrschen. Man sagt, dass sie von drei Sonnen verwöhnt werden: von der direkten Sonneneinstrahlung, der Spiegelung des Sees und von der Sonnenwärme, die von den Steinmauern der unzähligen Terrassen abgestrahlt wird. Über 10.000 solcher Steinmauern mit einer Gesamtlänge von mehr als 400 Kilometern sind auf den rund 809 Hektar Lavaux-Rebland zu finden.
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