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Mehr als zwei Jahre spielt Spitzenkoch Sören Herzig (»DOTS Group«, »Aï«, »Amadors Wirtshaus und Greißlerei«) bereits mit dem Gedanken, ein eigenes Restaurant zu eröffnen, wie er im Gespräch mit Falstaff erzählt. Ende März, Anfang April 2019 soll es nun so weit sein: Das »Herzig« soll im alten Dorotheum in der Schanzstraße 14 im 15. Bezirk nahe der U-Bahnstation Johnstraße aufsperren. Das denkmalgeschützte Haus wurde generalsaniert und großteils zum Bürogebäude, im Erdgeschoß will Herzig mit elf Tischen und 44 Sitzplätzen einziehen. »Es ist quasi wie ein Erstbezug«, erzählt der sympatische Koch, der hier »sein Baby« realisiert. Daher kümmert er sich nicht nur ums kulinarische Programm – dazu gleich –, sondern auch um das Interieur, das in Kooperation mit dem Büro KLK (»Krypt«, »Mochi«) umgesetzt wird. »Es sollte einen ›New York Gallery Charakter‹ haben, viel Kunst im Raum soll es geben, minimalistisch, industriell aber vor allem auch gemütlich sein«, sagt Herzig. Dazu wurde zum Beispiel der rund 100 Jahre alte, originale Holzboden restauriert und wieder eingesetzt.
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