Das Lebenselexier Wasser kann fest, flüssig und gasförmig auftreten.

Die volle Wasserkraft

Marlies Gruber, 02.03.2017

Wasser ist so wandlungsfähig wie kein anderes Element. Aber worauf kommt es wissenschaftlich gesehen beim Wassertrinken an?

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Haben Sie einen trockenen Mund? Trinken Sie einen Schluck! Denn fehlt dem Körper Flüssigkeit, folgen Schwäche, Müdigkeit und Konzentrationsstörungen. Bei diesen Anzeichen gehen bereits circa vier Prozent des Körpergewichts an Wasser ab, fehlen fünf Prozent, kann man das Bewusstsein verlieren. Während Kinder oft einfach auf das Trinken vergessen, nimmt mit dem Älterwerden das Durstgefühl ab. Etwa 1,3 bis 1,5 Liter am Tag sollten es sein. Ob prickelnd, mild, still oder aus der Leitung, ist für die Flüssigkeitsversorgung ziemlich einerlei. Das ist vor allem eine Geschmacksfrage und abhängig davon, ob wir Wasser pur trinken, zum Kochen verwenden oder zum Spritzen von Säften oder Wein. Soll es still sein, ist in unseren Breitengraden Leitungswasser eine echte Option. Einzig die Bleirohre sind mancherorts noch Thema. Sie wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts für Wasserleitungen in Wohnhäusern verwendet. Nach dem Austausch der Hausanschlussleitungen – in Wien 2007 – sind jedoch oft noch die Steigleitungen in den Altbauten aus Blei. Zwar ist der maximal erlaubte Bleigehalt im Wasser mit einem Grenzwert geregelt, trinkt man aber über längere Zeit bleihaltiges Wasser, kann das zu Nervenschäden führen und die Blutbildung beeinträchtigen. Gerade Säuglinge und Kleinkinder sollten daher kein Wasser aus Bleileitungen erhalten.

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