Kaffee bildet für 100 Millionen Menschen weltweit eine Existenzgrundlage.

Die Zukunft der begehrten Kaffeebohnen

Ingo Swoboda, 15.01.2022

Die Zukunft der Kaffeebohnen ist angesichts des Klimawandels in Gefahr. Was tun, um neue, aggressive Pilzarten, starke Preisschwankungen und umweltbelastende Transporte zu vermeiden?

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Abwarten und Tee trinken ist für die Kaffee-Branche kein probates Mittel, um dem allgegenwärtigen Klimawandel entgegenzutreten. Es gilt zu handeln, und zwar schnellstmöglich. Denn die Wetterkapriolen haben längst die Anbauländer erreicht und begünstigen in den Plantagen den sogenannten Kaffeerost, eine Pilzart, die ganze Ernten zunichte machen kann und damit die gefährlichste Krankheit für die Kaffeepflanze darstellt. Ein Damokles-Schwert, das über vielen Entwicklungs- und Schwellenländern schwebt, deren wichtigstes Exportgut prall gefüllte Kaffeesäcke sind. Dazu sind die weltweit begehrten Bohnen aufgrund einer Vielzahl von Faktoren ständigen Preisschwankungen ausgesetzt, die außerhalb der Kontrolle der Produzenten liegen.

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