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Es ist dieser Moment am Ende des Restaurantbesuchs, wenn der Abend eigentlich schon innerlich abgeschlossen ist. Das Dessert gegessen, der Espresso getrunken, der Mantel griffbereit. Kurz davor schiebt die Bedienung das Kartenlesegerät über den Tisch – und mit ihm eine kleine moralische Prüfung. 10, 15 oder 20 Prozent? Oder doch »kein Trinkgeld«? Obwohl die Entscheidung in Blitzgeschwindigkeit getroffen werden sollte, fühlt sie sich an wie eine Ewigkeit – begleitet von einem inneren Gewissenskonflikt, auf welcher Option der Zeigefinger landen soll.
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