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Die En-primeur-Kampagne bezeichnet ein vom Weinhandel in Bordeaux ersonnenes Prinzip, das einerseits dazu führt, dass die Winzer Geld für Wein bekommen, der noch im Fass liegt. Andererseits bekommen die Kunden die Möglichkeit, die begehrtesten Weine aus Bordeaux zu kaufen, bevor diese noch abgefüllt und auf den Markt gebracht sind. Man kauft und bezahlt also den Jungwein quasi blind, der erst etwas mehr als ein halbes Jahr im Barrique reift, und bekommt den fertigen Wein rund eineinhalb Jahre später ausgeliefert. Der Vorteil für den Endverbraucher ist bei der Geschichte ein deutlich besserer Preis als jener, den der Fachhandel später für den Wein ausrufen wird.
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