Essay: Das Dilemma von Energiebedarf und Klimaschutz

Fabian Graber, 05.01.2022

Die Menschheit steckt in einem Dilemma: Einerseits wächst der Energiehunger weltweit, andererseits darf die Stromerzeugung das Klima nicht weiter belasten. Doch solange die perfekte Energiequelle nicht gefunden ist, wird man sich mit Kompromissen behelfen müssen.

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Die Chance auf eine bessere Zukunft versetzt Menschen seit jeher in Euphorie. Anders würden wir lebensnotwendige Veränderungen erst gar nicht in die Wege leiten. Dafür muss man manchmal die Scheuklappen aufsetzen und losgaloppieren, kein links, kein rechts, die Augen auf das Ziel gerichtet. Auch wenn das Morgen schließlich anders aussieht als angenommen. Bei der Frage, woher wir in Zukunft unseren Strom und Treibstoff beziehen werden, ist das nicht anders. Seit einigen Jahren boomen erneuerbare Energien, Windräder schießen aus dem Boden, Investoren sind verrückt nach neuen Solarparks, mit Kohle und Öl will kaum jemand mehr etwas zu tun haben.

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