Falstaff-Autor Joachim Riedl über das Konzept »Eataly«, das ausgerechnet im krisengeschüttelten Italien großen Erfolg hat.

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Die Italiener müssen etwas richtig machen. Das Land steckt bis zum Hals in einer Dauerkrise, die Industrieproduktion schrumpft, ein Wirtschaftsaufschwung ist weit und breit nicht in Sicht, die Arbeitslosigkeit steigt speziell unter Jugendlichen schwindelerregend an, und in den Städten verrottet die Infrastruktur, weil der öffentlichen Hand an allen Ecken und Enden das Geld fehlt. Kurz: das Land, wo die Zitronen blühen, befindet sich in einem miserablen Zustand. Doch trotz dieser Malaise findet in Italien ein wundersamer Wandel statt, der paradox anmutet. Die Menschen besinnen sich auf eine beinahe fröhliche Weise ihrer traditionellen, angestammten Lebensweise.

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