Fake-Pulver im Getränk: Damit wird Matcha oft gestreckt

Célin Röser, 14.11.2025

Über den Geschmack von Matcha lässt sich streiten – jedoch nicht über den Inhalt. Während der Konsum steigt, kann die Produktion kaum Schritt halten. Das Ergebnis: Immer mehr Fake-Pulver ist im Umlauf.

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Matcha Martini, Matcha Cheesecake, Iced Matcha Latte – ganz klar, der Trend um Matcha ist längst nicht abgeklungen. Im Gegenteil: Vom Supermarkt über die Coffeeshops erstreckt sich die grüne Welle bis in unsere Becher. Doch während der Konsum steigt, geraten die japanischen Produktionsregionen zunehmend an ihre Grenzen. Nur rund sechs Prozent des in Japan geernteten Tees sind tatsächlich Tencha, der zu Matcha gemahlen wird. Dass bei dieser geringen Zahl genug für alle da ist, ist somit ein Irrtum. Beim Großteil des Exports handelt es sich um Sencha – auch bekannt als herkömmlichen Grüntee.

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