Honig ist der natürlichste und älteste Süßstoff.

Falstaff Produkttest: Honeymoon

Waltraud Winding, Bernhard Degen, 10.01.2017

Honig lässt niemanden kalt. Nicht nur aufgrund seiner emsigen, aber bedrohten Produzenten. Auch seine Aromenvielfalt beeindruckt.

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Sie haben’s nicht leicht, die Bienen: Insektizide, Pestizide, Fungizide, Monokulturen und Klimawandel führen dazu, dass die Widerstandskraft der Bienenvölker nachlässt und die Bestände dezimiert werden. Kaum ein Thema, das so emotional diskutiert wird wie das Bienensterben und seine Ursachen. Vielleicht liegt es an der Medienpräsenz der fleißigen Nektarsammler, dass es so viele Hobby-Imker gibt wie nie zuvor. Insgesamt betreuen über 25.000 Imker in Österreich fast 400.000 Bienenvölker! Aufgrund der extensiven Bodenbewirtschaftung finden die Bienen paradoxerweise in den Gärten und auf den Balkonen der Städte eine größere Vielfalt an Blühpflanzen vor als auf dem Land. Da die Bienen auf ihrer Nektarsuche pro Ausflug bis zu fünf Kilometer zurücklegen, funktionieren die auf Hausdächern angelegten urbanen Bienenvölker prächtig. Der Honig für das Frühstücksbuffet stammt bei mehreren Hotels von den Bienenstöcken auf dem eigenen Dach. So zum Beispiel im »Falkensteiner Hotel Wien Margareten«, das nicht nur über 195 Zimmer verfügt, sondern auch rund 300.000 Bienen beherbergt. Ebenda fand auch die Verkostung von Wald- bzw. Wald-und-Blüten-Honigen statt.

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