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Ferran Adrià sitzt in der Lobby des »Orania.Berlin« und malt eine Pyramide auf ein Blatt Papier. Die untere Achse, erklärt er, seien die ca. acht Millionen Restaurants, die es auf der Welt gibt. Einen weiteren horizontalen Strich – die ungefähr sechzehntausend Restaurants, die der Guide Michelin weltweit empfiehlt – zeichnet er ungefähr in der Mitte der Pyramide ein. Es folgen Striche für die ein, zwei und drei Sterne Restaurants und schließlich, schon fast an der Spitze, ein Strich, der die ungefähr zehn Restaurants repräsentiert, die Adrià als »Creative Fine Dining« bezeichnet. Es sind solche wie das legendäre »El Bulli«, das nach seiner Schließung in ein Museum umgewandelt wurde, und das »Enigma«, das von Ferran Adriàs Bruder Albert Adrià geleitet wird, die die Gastronomie als Ganzes voranbringen. Diese zehn, erzählt er, sind ausschlaggebend für alles, was in den unteren sechzehntausend, sogar den unteren acht Millionen passiert. Sie sprengen Grenzen, ziehen neue, erfinden Techniken, sogar Geräte, die in den Restaurants am unteren Ende der Pyramide in den folgenden Jahren ebenfalls die Küche neu erfinden. Diese oberen zehn müssen also unterstützt und bewahrt werden, denn sonst gerate die Gastronomie als Ganzes in Schwierigkeiten.
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