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In der pittoresken Stadt Saint-Flour, die hoch oben im französischen Zentralmassiv thront, schwelt ein ungewöhnlicher Konflikt: Der örtliche Bischof, angeregt von der Idee, eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen, ließ vor über zwei Jahren Schinkenkeulen in einem der beiden Glockentürme der gleichnamigen Kathedrale aufhängen. Jährlich reiften so etwa 60 Schinken, die unter dem Namen »Florus Solatium« sowohl in lokalen Feinkostläden als auch in Gourmetrestaurants verkauft wurden – und großen Anklang fanden.
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