Ilona Scholl: »tulus lotrek« ohne die sympathische Gastgeberin? Nicht vorstellbar!

Frauenpower: Ilona Scholl über ihr »tulus lotrek«

Sonja Planeta, 06.10.2017

Lange Zeit galt der Spruch: »Hinter jedem erfolgreichen Mann steht eine starke Frau.« Das ist in der Gastronomie heute nur noch bedingt richtig.

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Seien wir ehrlich: Die Gastronomie ist nach wie vor eine Männerdomäne. Besonders deutlich zeigt sich das in der Wahrnehmung von außen. Ist ein Restaurant erfolgreich, gebühren Lob und Anerkennung in der Regel den Herren der Schöpfung – auch wenn in Wahrheit die Frauen an ihrer Seite den Laden schmeißen. Nur dass davon häufig niemand weiß. Umso erfreulicher ist es, dass in der Branche langsam ein Umdenken stattfindet. Denn während bislang vorwiegend der Mann als Koch als alleiniges Aushängeschild für das Restaurant herhalten musste, kommt der Rolle der Frau als Gastgeberin eine immer größere Bedeutung zu. Nicht selten werden mittlerweile beide Partner in der Kommunikation nach außen in einem Atemzug genannt: Schließlich muss das, was in der Küche passiert, beim Gast auch richtig ankommen. Womit sich frau plötzlich nicht nur die Frage stellt, wie sie mit dem Rummel um den eigenen Mann umgehen soll, sondern auch mit jenem um die eigene Person. »Wir haben von Anfang an gesagt, dass das unser Ding ist. Sowohl Max als auch mir ist klar, dass wir uns das niemals ohne den anderen getraut hätten. Dass unsere bescheidene Spelunke inzwischen eine gern frequentierte ist, hat sowohl mit dem zu tun, was Max mit seiner Crew auf den Teller bringt, als auch damit, wie wir das vorne präsentieren und welche Atmosphäre wir schaffen. Ilona Scholl: »Wir haben von Anfang an gesagt, dass das unser Ding ist. Sowohl Max als auch mir ist klar, dass wir uns das niemals ohne den anderen getraut hätten.«

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