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Es ist zwölf Uhr, und das neue Mittagsbuffet im »Habibi & Hawara« findet sichtlich Zuspruch. Die Teller der Gäste leeren sich quasi im Minutentakt, und vor dem dampfenden Couscous, der einen unwiderstehlichen Korianderduft verströmt, bildet sich schon eine kleine Warteschlange. Geschäftsmänner besprechen ihren nächsten Deal, Studentinnen am Nebentisch unterhalten sich über ihren Lehrplan. Indes läuft der Küchenbetrieb auf Hochtouren. Jetzt muss jeder Handgriff stimmen, Teamwork ist gefragt. Eigentlich ist das »Habibi & Hawara« ein Restaurant wie jedes andere. Aber in einem wichtigen Punkt unterscheidet es sich von ihnen: Die Mitarbeiter kommen aus den verschiedensten Ländern und Kulturen – sie alle mussten aus ihrer Heimat fliehen und haben in Österreich Asyl erhalten. Das Restaurant »Habibi & Hawara« ermöglicht ihnen, in der Arbeitswelt Fuß zu fassen. Es ist aber auch ein Ort der Begegnung, an dem die Gäste mit den Flüchtlingen in Kontakt kommen und wo schon so manches Vorurteil abgebaut werden konnte.
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