Trotz einiger Schwierig­keiten mit Frost und Hagel nahm auch in der Steiermark das Weinjahr 2017 ein gutes Ende.

Frost, Hagel, Herbstsonne: Wie wird der Jahrgang 2017?

Peter Moser, 27.12.2017

Mit dem heurigen Jahrgang stehen uns sehr gute, vollreife Weine mit etwas mehr Alkohol und geringerer Säure als im Vorjahr ins Haus.

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Auch 2017 gab es in den heimischen Weinrieden wieder verbreitet Probleme mit späten Frühjahrsfrösten, aber diese resultierten auch dank guter Vorbereitung der Gegenmaßnahmen nicht in so katastrophalen Verlusten wie 2016. Die extreme Trockenheit, gepaart mit Hitze, konnte den Reben ebenfalls nicht allzu viel anhaben, im Gegenteil, die sonnigen Bedingungen ließen die Trauben gut reifen – und das bei geringem Schädlings- und Krankheitsdruck. Die Witterung führte weit verbreitet zu etwas dickeren Beerenhäuten, was im Ergebnis eine geringere Mostausbeute zur Folge hatte. Zahlreiche, zum Teil schwere Hagelunwetter, extreme Hitze und Trockenheit – das alles hat dem Weinjahrgang 2017 insgesamt nicht geschadet. Der Weinbau hat den außerordentlich intensiven Hitzesommer gut überstanden, und der heurige Jahrgang kann nun mit vollreifen Trauben punkten. Österreichs Winzer freuen sich über eine mengenmäßig gute, im langjährigen Durchschnitt liegende Ernte mit sehr reifen und gesunden Weintrauben. Nach dem schwieri­­gen Weinjahr 2016, in dem die Weinbauern wegen des extremen Spätfrosts nicht mehr als zwei Millionen Hektoliter einbringen konnten, wird für 2017 die Weinernte auf 2,3 Millionen Hektoliter geschätzt.

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