Früchte – Freunde oder Feinde?

Marlies Gruber, 11.08.2023

Zwei Stück Obst und drei Portionen Gemüse pro Tag – ­das wäre die Empfehlung. Nur wenige unter uns kommen tatsächlich auf diese Ration. Das liegt oft an Geschmacksvorlieben und Gewohnheiten, bei einigen jedoch auch an der Verträglichkeit. Was ist los, wenn der Fruchtzucker Probleme macht?

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Fruktose ist ein sogenannter Einfachzucker, der in unterschied­lichen Mengen in den meisten Obst- und Gemüsesorten vorkommt. Vor allem Äpfel, Birnen und Trauben zählen zu den bedeutenden Quellen bei uns, ebenso wie Gelees, Marmeladen, Kompott, Trockenfrüchte und Müslis. Haushaltszucker, Honig und Ahornsirup bestehen zu gleichen Teilen aus einer Mischung aus Fruchtzucker und Traubenzucker (Glukose). Beide Zucker liefern die gleiche Energiemenge (wie alle Kohlenhy­drate 4 kcal/g), werden im Körper jedoch unterschiedlich verwertet. Und weil Fruktose eine etwa doppelt so hohe Süßkraft hat wie Glukose, werden etwa Getränke, Süßwaren und Speiseeis häufig damit gesüßt. Dadurch kommt nicht nur mengenmäßig weniger ­Zucker zum Einsatz, man verringert auch den Energiegehalt des Produkts.

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