Artgerechte Haltung der Gänse ist auf Iris Stombergers Hof oberste Prämisse.

Gänsezüchterin Iris Stromberger im Porträt

Conny Lexe, 01.10.2021

Mit Kärntner Bioweidegänsen soll ein Zeichen gegen allzu billige Massenware gesetzt werden.
Gänsezüchterin Iris Stromberger gewährt Einblicke in ihre Philosophie und ihren Hof.

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Gerade noch war Sommer, und auf den grünen Wiesen glitzerten weiße Wolken in der Sonne. Weiße Wolken auf Wiesen? Nein, es sind Herden von weißen Gänsen, die da schnatternd vor dem Hintergrund der pittoresken Burg Hochosterwitz in Mittelkärnten weiden und sich den jungen Klee zupfen. Kommt man im frühen Herbst am Brunnerhof vorbei, schneit es weiße, weiche Federn. Die Weidegänse sind in der Mauser. Sie wechseln ihr Federkleid, bevor sie dann, wenn die Ganslzeit beginnt, nach einem schönen und würdigen Tierleben geschlachtet werden. Das frische Bio-Gänsefleisch ist bis nach Weihnachten der Star am Teller und auf Speisekarten. Dunkel, kompakt, muskulös, erinnert es an Wildgeflügel.

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