Typischer Schotterweingarten mit knorrigen Rebstöcken.

Große Châteauneuf-du-Pape-Verkostung

Peter Moser, 20.04.2021

Extrem hohes Niveau bei den roten Châteauneufs 2018, 100-Punkte-Sensation inklusive. Aber auch die Weißweine aus dem Jahrgang 2019 brillieren.

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Der Jahrgang 2018 gab den Winzern in der Appellation Châteauneuf-du-Pape Einiges zu lösen auf. Ein feuchtes Frühjahr ging in eine Art Dauerregen über, Umstände wie man sie im Süden des Rhônetales sehr selten antrifft. Als im Juni die Schauer endeten, blieb der Mistral aus, jener ortsübliche Wind, der nun die Trauben rasch abgetrocknet hätte. Sein Fehlen begünstigte die Ausbildung von Mehltau, und dieser griff in den Weingärten rasant um sich. Besonders der Grenache war Opfer dieser Pilzkrankheit, manche Winzer verloren dadurch in dieser Phase bis zur Hälfte ihrer Ernte. Nach der schwachen Ausbeute im Jahr 2017 war das eine bittere Pille für viele Produzenten.

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