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Wenn man Max Stiegl fragt, was denn das »Gut Purbach« eigentlich ist, dann sagt er völlig ernst und ohne Understatement: »Ein traditionelles burgenländisches Wirtshaus.« Das mag auf den ersten Blick etwas seltsam erscheinen: die gebügelten Tischtücher, die Kellner mit den weißen Handschuhen und die Champagner-Auswahl passen irgendwie nicht zum Klischee vom österreichischen Landgasthaus. Um solche Oberflächlichkeiten geht es Stiegl aber nicht. Er meint das mit dem traditionellen Wirtshaus grundsätzlicher.
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