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Beide haben sie eine nicht unbeträchtliche Fangemeinde: Einerseits Hermann Botolen, begnadeter Sommelier und erfahrener Gastgeber, der seit rund vier Jahren ein Restaurant-Juwel im achten Wiener Gemeindebezirk betreibt und sich unter anderem mit großer Weinauswahl mit enormer Jahrgangstiefe einen Namen gemacht hat. Andererseits ist da Walter Leidenfrost, der schon bei vielen hochkarätigen Stationen Wirtshausküche auf ein neues Niveau gehoben hat, mit Raffinesse und Produkt-Fetischismus. Dass die beiden nun unter einem Dach arbeiten ist wahrlich eine gute Nachricht und erhöht die Vorfreude auf das Wiederhochfahren der Gastronomie nach dem Corona-Lockdown. Ab 15. Mai kann man Leidenfrosts Handschrift im Edel-Beisl von Hermann Botolen genießen.
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